Shaolin Kempo ( Chinesisches Karate im Drachenstil)

Shaolin-Kempo ist die geniale Verbindung der zwei berühmtesten Kampfsysteme. Es besitzt die geistige Tiefe und den traditionellen Hintergrund der alten Shaolin-Schule und die bis ins letzte ausgefeilte Bewegungsmechanik des modernen Karate-Do. Unter bewusstem Verzicht auf Wettkampfsport beschränken wir uns auf die Grundelemente des Karate-Do,ästhetische Kunstform und Effektivität. Die durch das Training ausgelöste Persönlichkeitsentwicklung befähigt
zu einer sachlichen und sensationslosen Auseinandersetzung mit Gewalt. Shaolin-Kempo ist daher gerade auch für Frauen besonders attraktiv. Auf Grund seiner hoch entwickelten Bewegungslehre wirkt das Shaolin-Kempo
Haltungsschäden entgegen. Die konzentrativen Elemente bewirken eine hervorragende Entwicklung der
motorischen Kontrolle und des Körpergefühls. Im Training werden Kondition, Muskelkraft, Flexibilität und durch spezielle Übungen die Atemkraft (Ki) entwickelt.

Chan Shaolin Si

Die Kampfkunstform „Chan-Shaolin-Si“ gilt offiziell als das erste in Deutschland und Österreich praktizierte chinesische Kampfkunstsystem, eingeführt von Sifu-Tse Meijers (Dschero Khan).
禅 „Chan“ ist identisch mit dem japanischen Begriff „Zen“ (Sanskrit: Dhyana) und zielt auf den von Bodhidharma in China eingeführten Chan-Buddhismus. Im weitesten Sinne steht Chan für Meditation und Lehre vom Ausgleich der bipolaren Kräfte (Yin/Yang).
林„Shaolin“ (wörtlich: Junger Wald) bezieht sich auf das Shaolin-Kloster in der Honan Provinz Chinas, welches als Ursprungsort dieser Kampfkunst anzusehen ist. Der Name Shaolin ist die Ableitung des „Waldes von Shao“, der näheren Lagebezeichnung des Klosters.
寺“Si“ (wörtlich: Kloster/Tempel) geht einher mit dem japanischen Wort „Do“ (Weg/Schulung)
Das Chan-Shaolin-Si beinhaltet als Grundlage den Drachenstil, der aus den Essenzen anderer Tierstile entwickelt wurde. Man vergleicht das Wesen des Drachens mit dem der Katze – im Drachenstil sind harte, kräftige und weiche, geschmeidige Bewegungen miteinander verbunden (Yin-Yang).

Das Chan Shaolin Si basiert auf folgenden grundlegenden Elementen:
- Meditations-Atemtraining
- Den 18 statischen Faustübungen
- Den 18 "Drachen" Pokkeks
- Die Drachenform (Kata)

Wichtige Trainingsinhalte sind u.a.:
- Vermittlung einer soliden Grundschulbasis
- Dju Su (Selbstverteidigung)
- Die Anwendungen der Drachenform
- Chan Shaolin Si Freikampf
- freies Anwenden und Kombinieren von Partnerübungen

Tai Chi Chuan

Tai Chi ist ein jahrhunderte altes chinesisches meditatives Bewegungssystem mit gesundheitsfördernden Aspekten.
Sein Ursprung ist eine höchst effektive Kampfkunst, die in China als die Krone der klassischen drei "Inneren Kampfkünste" galt. Im Tai Chi wirkt die Lebenskraft (chinesisch "Qi "oder "Chi ") sowohl als Kraftquelle für unvergleichbare Vitalität im Alltagsleben, als auch zur Bereitstellung ungeheurer Energiemengen in lebensbedrohenden Notwehrsituationen. Die Kultivierung des Qi´s, seine Vermehrung und Anreicherung in den Energiebahnen, den Meridianen, und seine jederzeit willentliche, bewusste Einsatzlenkung sind Hauptbestandteile des qualifizierten Tai Chi-Unterrichtes. Im Grunde spielt es kaum eine Rolle, ob man Tai Chi als Kampfkunst oder Gesundheitssystem übt.

Qi Gong

Qi Gong ist eine eigenständige Therapieform der traditionellen chinesischen Medizin, die ebenso wie das Tai Chi eine jahrhundertealte Tradition hat. Es geht darum, durch bestimmte Bewegungs-, Atem- und Meditationsübungen die Voraussetzungen zu schaffen, Chi (Energie) zu nähren, zu pflegen und im Körper zirkulieren zu lassen.
Dieser Teil der chinesischen Medizin erhält durch seine großen Erfolge und durch die Möglichkeit des Menschen, angstfrei Selbstregulation und Selbsthilfe zu betreiben, immer mehr Aktualität und Bedeutung.